Gesetzliche Grundlagen

Jeder Arbeitgeber und jede Organisation sind seit 2013 gesetzlich verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ab einem Mitarbeiter durchzuführen. Die wesentlichen gesetzlichen Grundlagen finden sich im ArbschG §§ 5 und 6.

Was sind die Hintergründe?

  • stark steigende Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen
  • hoher Anstieg der Folgeerkrankungen
  • Kostenanstieg für das Gesundheitssystem

Welche Auswirkungen hat das auf Unternehmen und Organisationen?

  • Hohe Kosten für Fehlzeiten
  • Abnahme der Produktivität und Motivation der MitarbeiterInnen
  • Zunahme der Fluktuation

Die Beurteilung der psychischen Belastungen ist dabei je nach Art der Tätigkeit vorzunehmen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) sowie die Richtlinien der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) empfehlen, folgende Merkmalsbereiche zu erfassen:

    • Arbeitstätigkeit
    • Arbeitsumgebung
    • Arbeitsorganisation
    • soziale Beziehungen
    • neue Arbeitsformen

Laut Richtlinie „Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumenation“ der GDA (Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie) muss jedes Unternehmen oder Betrieb alle 11 Gefährdungsfaktoren in seinem Gefährdungsbeurteilungen berücksichtigen.